Risiken von Online-Umfragen
Das sollten Sie beachten, wenn Sie Ihre Online-Befragung erstellen und durchführen wollen!
Die Rede ist von Risiken und nicht von Nachteilen der Online-Umfrage, da sie bei adäquatem Umgang größtenteils umgangen werden können.
Mangelnde Repräsentativität
Die Mangelnde Repräsentativität wird oft als eines der Risiken von Online-Umfragen genannt. Dies liegt vor allem an der Homogenität der Internetnutzer der 90er Jahre. Mittlerweile sind nahezu alle Bevölkerungsschichten im Internet vertreten. Letztlich kann das Problem durch passende Kontrollfragen und Gabelungen/ Disqualifikation nicht relevanter Probanden zu Beginn der Umfrage gelöst werden.
Interviewabbrecher
Interviewabbrecher lassen sich durch (monetäre) Anreize, Erinnerungsmails/-anrufe und vor allem durch die Gestaltung der Umfrage (mehr dazu unter Empfehlunge für Online Umfragen) zum großen Teil vermeiden.
Mehrfache Beantwortung
Das Risiko der mehrfachen Beantwortung kann zum großen Teil technisch, durch IP-Sperren, Cookies oder Vergabe personifizierter Teilnahmeschlüssel gemindert werden.
Soziale Entkontextualisierung
Eine Online-Umgebung vermindert die Bindung an sozialen Normen, wodurch soziale Aspekte in den Hintergrund jedoch persönliche Ziele und Wünsche in den Vordergrund treten können.
Mensch-Maschine Interaktion
Internetnutzer sind wählerischer, ungeduldiger und weniger sorgfältig. Dies sollte bei der Erstellung (Design, Layout) der Online-Umfrage berücksichtigt werden (auch hier siehe Empfehlungen für Online Umfragen)
