Rekrutierung und Einladung
Rekrutierung
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Es wird grundsätzlich zwischen der aktiven und passiven Rekrutierung unterschieden. Bei der aktiven Rekrutierung wird versucht, durch entsprechenden Einladungstext, per E-Mail die relevante Zielgruppe zur Teilnahme zu bewegen. Im Optimalfall steht hierzu eine E-Mail-Liste zur Verfügung (bspw. bei einer Mitarbeiterbefragung). Hierzu kann auch ein entsprechendes Unternehmen herangezogen werden, welches sogenannte Panels unterhält (bspw. GfK Panel Services Deutschland). Dies ist die schnellste und einfachste Möglichkeit, relevante Zielgruppen anzusprechen, jedoch auch mit Abstand die teuerste, da man meist für jeden Teilnehmer einzeln bezahlen muss. Eine dritte Möglichkeit nutzt den Schneeballeffekt. Es werden mehrere relevante Zielpersonen kontaktiert und gebeten, die Einladung weiterzuleiten.
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Bei der passiven Rekrutierung werden Einladung plus Link zur Umfrage passiv präsentiert, bspw. auf der eigenen Homepage im Internetplatziert. Hinweise in andere Umfragen oder offline-Ansprache (bspw. durch die Verteilung von Flyern und Handzettel, Aushänge im Büro, Universitäten, je nach Zielgruppe) gehören ebenso dazu. Der Entschluss zur Teilnehme liegt komplett in den Händen der Probanden, welche auch nicht durch Erinnerungsmails erneut kontaktiert werden können. Auch ist hierbei keine Einschränkung (wie Aktivierungsschlüssel, personifizierte Links, geschlossene Umfragen) der Teilnahme möglich.
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Beide Methoden (aktive und passive Rekrutierung) können natürlich auch kombiniert eingesetzt werden. Die Kombination bietet sich vor allem bei breit gestreuten Zielgruppen, wobei auch zugutekommt, dass Online-Umfragen ohnehin eine viel höhere Diversität (was das Alter, Beruf und ähnliche Kriterien anbetrifft) als Offline-Umfragen aufweisen (womit auch Stichprobeneffekte gemindert werden).
Einladung
- Für die Einladung selbst gilt Ähnliches wir für die Startseite – sie sollte kurz gehalten werden, die zentralen Informationen (Thema, Ansprechpartner, Institution) beinhalten und auf den eigentlichen Link zur Online-Umfrage hinweisen (eventuell mit persönlichem Teilnehmerschlüssel – eine gute Software zur Online-Umfrage sollte diese automatisch in die Einladungs-E-Mails einbetten können).
- Nach wenigen Tagen kann eine erneute E-Mail zur Erinnerung verschickt werden. Diese sollte nicht mehr sein als der Name sagt – eine reine Erinnerungsmail. Zu viel Information oder zu nachdrücklicher Inhalt kann Druck beim potenziellen Probanden erzeugen, sodass zukünftige E-Mails in den Spam-Ordner landen. Die erste Erinnerungsmail hat in der Regel den größten Effekt, bei Dritt- und Viertmails ist mit einem eher negativen Effekt zu rechnen.