Sie sind hier: Start » » »
Not all content on this Site is available in english. Instead some content will be displayed in other language versions.

Fehler beim Layout der Umfrage

 

Texte auf einem Bildschirm werden anders wahrgenommen als Druckmedien. Die Web-Typografie ist ein häufig unterschätzter Faktor. Die Wichtigsten typografischen Wirkfaktoren sind:

 

Die Zeilenbreite: Zeilen, die durchschnittlich 40 bis 50 Schriftzeichen Platz bieten, induzieren die besten Lesezeiten.

 

Die Schriftgröße: Schrift in Webbrowsern sollte in ihrer Größe so definiert sein, dass zur Darstellung der Kleinbuchstaben mindestens 7 Bildschirmpunkte (Pixel) in der Vertikalen zur Verfügung stehen. Kleinere Bemessungen führen zu merklicher Verlangsamung der Lesegeschwindigkeiten, eine Erhöhung auf 8 Pixel beschleunigt den Rezeptionsprozess zumindest an Flachbildschirmen nicht weiter. Es existiert zudem eine starke Wechselwirkung zwischen Schriftgröße und Schriftart; so verbessern sich die Lesezeiten für die Schriftart Times merklich mit wachsender Schriftgröße, während Verdana in der größten gemessenen Schriftgröße (8 Pixel x-Höhe) langsamer rezipiert wird als in der nächstkleineren (7 Pixel x-Höhe).

 

Die Schriftart: Times New Roman, Verdana und Arial sind die am häufigsten anzutreffenden Schriftarten im Internet. Es ist nachgewiesen, dass diese drei Schriftarten keine signifikant unterschiedliche Wirkung auf die Lesegeschwindigkeit haben. Dennoch werden sie unterschiedlich wahrgenommen. Die Schriften Arial und Verdana werden jedoch als viel attraktiver bewertet und die subjektive Wahrnehmung ihrer Lesbarkeit ist erheblich besser als die von Times New Roman. Letztere wird als schlecht lesbar und unattraktiv beurteilt.

 

« Kapitel III.4: Langweiliger Fragebogen Kapitel III.6: Fehler bei Matrixfragen »